#JitschReads: Manga Issho 4
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„Zwei Tage Finsternis“ von Davide Guardiano
Für mich eine der erinnerungswürdigsten Stories in dieser Ausgabe. Kurz, bündig, und trotzdem merkt man eine Transformation der Hauptfigur durch ihre ungewöhnlichen Umstände. Ich mag dass am Ende vieles offen bleibt und man sich seine eigenen Gedanken dazu machen kann.
„Layla Paucar“ von Joaquín Ponte
Erscheint mir wie ein Versuch den Beginn einer längeren Story noch mehr zu kürzen. Ich würde nicht sagen dass es schlecht ist, aber die Charaktere nehmen mich nicht mit und die Ereignisse scheinen eher zufällig und nicht wie eine Geschichte die dafür gemacht ist separat zu funktionieren.
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„Layla Paucar“ von Joaquín Ponte
Erscheint mir wie ein Versuch den Beginn einer längeren Story noch mehr zu kürzen. Ich würde nicht sagen dass es schlecht ist, aber die Charaktere nehmen mich nicht mit und die Ereignisse scheinen eher zufällig und nicht wie eine Geschichte die dafür gemacht ist separat zu funktionieren.
„Wo Seid Ihr?“ von Yoann Vornière & ScieTronc (mit Kapitel 3 in dieser Ausgabe abgeschlossen)
Der Plot dieser Geschichte ist simpel wenn man ihn zusammenfasst, aber der Comic lebt vom gelungenen visuellen Storytelling. Er bietet viel Einsicht in den Hauptcharakter und ist keine Story die man jeden Tag liest. Ich mag dass am Ende noch ein paar Geheimnisse bleiben. Die Story funktioniert auch gut mit den 3 Teilen die jeweils einen anderen Fokus haben.
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„Wo Seid Ihr?“ von Yoann Vornière & ScieTronc (mit Kapitel 3 in dieser Ausgabe abgeschlossen)
Der Plot dieser Geschichte ist simpel wenn man ihn zusammenfasst, aber der Comic lebt vom gelungenen visuellen Storytelling. Er bietet viel Einsicht in den Hauptcharakter und ist keine Story die man jeden Tag liest. Ich mag dass am Ende noch ein paar Geheimnisse bleiben. Die Story funktioniert auch gut mit den 3 Teilen die jeweils einen anderen Fokus haben.
„The Monkeys“ von Christina Plaka
Es fühlt sich an als würde man einen abendfüllenden Spielfilm über das Erwachsenwerden einer Gruppe Kinder sehen der sehr kondensiert wurde. Der rote Faden funktioniert, aber das Ende fühlt sich recht abrupt an und als würde ein Schlusswort des Erzählers fehlen der über die Story hinweg vieles erklärt und kommentiert.
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„The Monkeys“ von Christina Plaka
Es fühlt sich an als würde man einen abendfüllenden Spielfilm über das Erwachsenwerden einer Gruppe Kinder sehen der sehr kondensiert wurde. Der rote Faden funktioniert, aber das Ende fühlt sich recht abrupt an und als würde ein Schlusswort des Erzählers fehlen der über die Story hinweg vieles erklärt und kommentiert.
„Wo die Anemonen blühen“ von Beatrice Bassoli und Matteo Brizio
Eine schwule Liebesgeschichte mit Hürden, und schön gezeichnet. Wäre eigentlich total mein Fall, aber die Beziehung mit einem Autoritätsgefälle (junger Adliger und Butler) und dem augenscheinlichen Altersunterschied ist keine die ich anfeuern möchte.
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„Wo die Anemonen blühen“ von Beatrice Bassoli und Matteo Brizio
Eine schwule Liebesgeschichte mit Hürden, und schön gezeichnet. Wäre eigentlich total mein Fall, aber die Beziehung mit einem Autoritätsgefälle (junger Adliger und Butler) und dem augenscheinlichen Altersunterschied ist keine die ich anfeuern möchte.
„Der alte Ball“ von Raúl Treviño
Eine kurze Gruselgeschichte die mich überzeugt indem sie Spannung und eine gruselige Atmosphäre aufbaut, dann passend endet.
Normalerweise bin ich skeptisch wenn Europäer:innen Stories in Japan spielen lassen, aber diese ist gut recherchiert und das Setting passt einfach zur Story. -
„Der alte Ball“ von Raúl Treviño
Eine kurze Gruselgeschichte die mich überzeugt indem sie Spannung und eine gruselige Atmosphäre aufbaut, dann passend endet.
Normalerweise bin ich skeptisch wenn Europäer:innen Stories in Japan spielen lassen, aber diese ist gut recherchiert und das Setting passt einfach zur Story.„Work Life Dilemma“ von Kiuhopper (mit Kapitel 2 in dieser Ausgabe abgeschlossen)
Ich finde es in Kapitel 1 faszinierend wie der Hauptcharakter zwischen mitleidserregend und „selber Schuld“ balanciert was seine Situation angeht. Deshalb kann ich auch mit dem Ende gut leben, was nebenbei noch eine gute Überraschung bereithält. Diese Story bleibt mit ihrem etwas eigenwilligen Zeichenstil der gut zur Story passt auf jeden Fall im Gedächtnis.
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„Work Life Dilemma“ von Kiuhopper (mit Kapitel 2 in dieser Ausgabe abgeschlossen)
Ich finde es in Kapitel 1 faszinierend wie der Hauptcharakter zwischen mitleidserregend und „selber Schuld“ balanciert was seine Situation angeht. Deshalb kann ich auch mit dem Ende gut leben, was nebenbei noch eine gute Überraschung bereithält. Diese Story bleibt mit ihrem etwas eigenwilligen Zeichenstil der gut zur Story passt auf jeden Fall im Gedächtnis.
Nonna’s Kitchen von Mirka Andolfo (mit Kapitel 2 in dieser Ausgabe abgeschlossen)
Das Setting ist gut, die Hauptfigur ist proaktiv und energetisch und ihr KI-gestütztes Handy als Aufsichtsperson lustig. Ich hatte etwas mehr Charakterentwicklung bei ihr im zweiten Teil erwartet, aber dort tut sich mehr als ich dachte. Es ist eine gute Story die als offene Kurzgeschichte funktioniert, mit der ich mir aber auch eine längere Story gut vorstellen kann.
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Nonna’s Kitchen von Mirka Andolfo (mit Kapitel 2 in dieser Ausgabe abgeschlossen)
Das Setting ist gut, die Hauptfigur ist proaktiv und energetisch und ihr KI-gestütztes Handy als Aufsichtsperson lustig. Ich hatte etwas mehr Charakterentwicklung bei ihr im zweiten Teil erwartet, aber dort tut sich mehr als ich dachte. Es ist eine gute Story die als offene Kurzgeschichte funktioniert, mit der ich mir aber auch eine längere Story gut vorstellen kann.
„Mother Jack“ von Reno Lemaire (mit Kurzkapitel 3 und 4 in dieser Ausgabe vorerst abgeschlossen)
Wie die ersten Kapitel aus der ersten Manga Issho sind diese ziemlich spaßig und unterhaltsam, sowohl visuell als auch vom Storytelling her. Auch wenn viel Fokus auf Jacks Kurven gelegt wird und sie enge Kleidung trägt. Wir bekommen diesmal eine queere Orc-Dame und den Grund warum die Story so heißt - komisch dass das das Ende sein soll.
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„Mother Jack“ von Reno Lemaire (mit Kurzkapitel 3 und 4 in dieser Ausgabe vorerst abgeschlossen)
Wie die ersten Kapitel aus der ersten Manga Issho sind diese ziemlich spaßig und unterhaltsam, sowohl visuell als auch vom Storytelling her. Auch wenn viel Fokus auf Jacks Kurven gelegt wird und sie enge Kleidung trägt. Wir bekommen diesmal eine queere Orc-Dame und den Grund warum die Story so heißt - komisch dass das das Ende sein soll.
Der Vollständigkeit halber - In dieser Ausgabe sind auch folgende Fortsetzungsgeschichten enthalten, die aber noch zu sehr mittendrin sind um sie zu reviewen:
Oneira von Cab & Federica Di Meo (in dieser Ausgabe: Kapitel 4)
Blut und Erde von Maxime Truc, Locass (in dieser Ausgabe: Kapitel 1)
Red Flames von Andrea Dalia (in dieser Ausgabe: Kapitel 1)
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Der Vollständigkeit halber - In dieser Ausgabe sind auch folgende Fortsetzungsgeschichten enthalten, die aber noch zu sehr mittendrin sind um sie zu reviewen:
Oneira von Cab & Federica Di Meo (in dieser Ausgabe: Kapitel 4)
Blut und Erde von Maxime Truc, Locass (in dieser Ausgabe: Kapitel 1)
Red Flames von Andrea Dalia (in dieser Ausgabe: Kapitel 1)
Das war‘s mit Manga Issho 4 und ja, die fünfte Ausgabe ist schon erschienen (gerade dieses Wochenende auf der Leipziger Buchmesse 😅).
Vielleicht schaffe ich es bei der sie zu reviewen bevor die nächste rauskommt.