mit freundlichen grüßendie linksautoritäre kommunikationspolizei
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Also ehrlich gesagt kenne ich kaum jemanden, der/die gegen alt-texte argumentiert.
Und wenn dann ist die Arguentation irgendwie so "naja kein' Bock und besser content mit barriere als kein content" (oder so)
Aber ich wüsste nicht, dass Leute argumentieren, dass man das nicht braucht oder dass es schädlich sei oder nutzlos oder so.
@deusfigendi @kc dann ist deine Bubble eine andere als die unsere. 🤷
Nicht erlebt, heißt nicht, nicht existent.
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@kc Ich sag mal so: Der Rant hier über nicht vorhandene Alt-Texte ist länger als alles was ich jemals dazu von Alt-Text-Gegnern gelesen habe. Ist aber vermutlich auch einfach nicht meine Bubble.
@kc Dann ist Dir Glücklichem die endlose Debatte entgangen, die kürzlich ein echauffierter Ruprecht Polenz anstieß, als man ihn darum bat, seine bildreichen Toots mit Alt-Texte zu versehen.
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@kc Dann ist Dir Glücklichem die endlose Debatte entgangen, die kürzlich ein echauffierter Ruprecht Polenz anstieß, als man ihn darum bat, seine bildreichen Toots mit Alt-Texte zu versehen.
@kc @FrankBlack78 Wobei: Ich sehe gerade einen ersten Toot mit Alt-Text von Herrn Polenz. Freut mich sehr.
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@deusfigendi @kc dann ist deine Bubble eine andere als die unsere. 🤷
Nicht erlebt, heißt nicht, nicht existent.
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mit freundlichen grüßen
die linksautoritäre kommunikationspolizeigalaxy brain: alt-image zum text
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@kc Ich sag mal so: Der Rant hier über nicht vorhandene Alt-Texte ist länger als alles was ich jemals dazu von Alt-Text-Gegnern gelesen habe. Ist aber vermutlich auch einfach nicht meine Bubble.
@kc @FrankBlack78 ja, denn sonst würdest du nicht so viele unlesbare Sonderzeichen für deinen Namen benutzen
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Das traurige ist ja auch, dass in der Zeit, in der man sich im Kopf die Argumente dagegen zerdenkt, verbalisiert und online Leuten ins Gesicht schmiert, wahrscheinlich deutlich mehr als 100 Alttexte geschrieben werden könnten.
Immer wieder telling, wofür Leute ihre Hirnkapazität investieren wollen und wofür nicht.
Eine weitere ganz interessante Beobachtung: Der überwiegende Teil der inzwischen über 100 Boostenden hier ist nicht männlich oder wenn, dann zumindest selbst behindert oder queer. Aka die Leute, die wahrscheinlich sowieso gern Alttexte schreiben.
Wo boosts von den unzähligen Softwaredudes, die das Fedi bevölkern, bei denen die Alttextquote in der Timeline wahrscheinlich geringer ist, die das aber trotzdem selbst machen?
Naja, Männer und Verantwortung für andere übernehmen üben wir noch.
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Das traurige ist ja auch, dass in der Zeit, in der man sich im Kopf die Argumente dagegen zerdenkt, verbalisiert und online Leuten ins Gesicht schmiert, wahrscheinlich deutlich mehr als 100 Alttexte geschrieben werden könnten.
Immer wieder telling, wofür Leute ihre Hirnkapazität investieren wollen und wofür nicht.
@kc@chaos.social Ich stimme dir ja prinzipiell mit der Forderung nach Alttext völlig zu, aber ich möchte jetzt doch mal anmerken, dass es mich manchmal stört, wenn du so tust als wäre das nicht zum Teil wirklich substantielle Arbeit.
Es hat mich weniger als einen Nachmittag (zwei oder drei Stunden, die Spaß gemacht haben!) gekostet für die Bilder aus unserem Japan-Urlaub eine Auswahl zu treffen, die ich dann auf meine Webseite packen konnte. Es hat ein vielfaches an Zeit und Nerven gekostet die Alt-Texte für die über 600 Bilder umfassende Auswahl zu schreiben. Natürlich könnte ich überall einfach “Bild aus meinem Urlaub” hin schreiben, aber es soll ja nützlich sein. Und gerade bei Bildern die ich gemacht habe, weil etwas zum Beispiel landschaftlich extrem schön war oder um einen Vibe einzufangen, ist es halt echt nicht trivial etwas sinnvolles zu schreiben und ich will auch nicht für mich in Anspruch nehmen, dass mir das überall gelungen ist.
Und ja, ich habe selbst schon von diesen Alt-Texten profitiert und nein, ich bereue nicht, diesen Aufwand betrieben zu haben. Aber ich störe mich durchaus daran, wenn es hier so dargestellt wird, als wären das nicht Tage an unbezahlter Arbeit sondern eine Kleinigkeit gewesen.
Ich habe auch noch ein paar andere Reisen bei denen ein Teil von mir gerne die Bilder veröffentlichen würde; der Aufwand für die Alt-Text ist tatsächlich was mich davon abhält. Aber wenn das wirklich so wenig Arbeit ist, würde ich mich natürlich freuen, wenn du Jemanden findest der das freiwillig und unbezahlt für mich tut. /s -
@kc@chaos.social Ich stimme dir ja prinzipiell mit der Forderung nach Alttext völlig zu, aber ich möchte jetzt doch mal anmerken, dass es mich manchmal stört, wenn du so tust als wäre das nicht zum Teil wirklich substantielle Arbeit.
Es hat mich weniger als einen Nachmittag (zwei oder drei Stunden, die Spaß gemacht haben!) gekostet für die Bilder aus unserem Japan-Urlaub eine Auswahl zu treffen, die ich dann auf meine Webseite packen konnte. Es hat ein vielfaches an Zeit und Nerven gekostet die Alt-Texte für die über 600 Bilder umfassende Auswahl zu schreiben. Natürlich könnte ich überall einfach “Bild aus meinem Urlaub” hin schreiben, aber es soll ja nützlich sein. Und gerade bei Bildern die ich gemacht habe, weil etwas zum Beispiel landschaftlich extrem schön war oder um einen Vibe einzufangen, ist es halt echt nicht trivial etwas sinnvolles zu schreiben und ich will auch nicht für mich in Anspruch nehmen, dass mir das überall gelungen ist.
Und ja, ich habe selbst schon von diesen Alt-Texten profitiert und nein, ich bereue nicht, diesen Aufwand betrieben zu haben. Aber ich störe mich durchaus daran, wenn es hier so dargestellt wird, als wären das nicht Tage an unbezahlter Arbeit sondern eine Kleinigkeit gewesen.
Ich habe auch noch ein paar andere Reisen bei denen ein Teil von mir gerne die Bilder veröffentlichen würde; der Aufwand für die Alt-Text ist tatsächlich was mich davon abhält. Aber wenn das wirklich so wenig Arbeit ist, würde ich mich natürlich freuen, wenn du Jemanden findest der das freiwillig und unbezahlt für mich tut. /s@Fiona Eine ganze Bildersammlung zu beschreiben ist auch was anderes als was 99,999% der Leute auf Social Media tun.
Plus, sagst du auch dass das so unfassbar viel Arbeit ist und dich vom Posten abhält über die erklärenden und erzählenden Captions?
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@zombiecide @kc Ja und nein. Die Ansichten und Handlungen dieser Person aus sehr guten Gründen abzulehnen darf, meiner Ansicht nach zumindest, nicht dazu führen, dass sie ungehindert mit diesen Ideen den Rest der Welt infizieren darf.
Ja, es stimmt, dass man durch Auseinandersetzung mit ihr Sichtbarkeit generiert. Insofern: Ja.
Aber Sichtbarkeit entsteht auch anders. Und das Gift ist auch in der Lage, sich schleichend in den Köpfen der Menschen zu verbreiten. Denn was sicherlich auch stimmt ist: Unmenschen sind nicht unbedingt dumm. Sie verstehen ihre unmenschlichen Ansichten schön zu verpacken. Und es ist die Aufgabe derer, die den Inhalt erkennen, ihn bloßzulegen. Insofern: Nein.@ralph ich glaub wir reden mit anderen Worten über den gleichen Sinn, weil mein Kopf grad sehr matschig ist
du hast gesagt, mit Alt-Text-Schreiben setzt man sich mehr mit dem Bild auseinander, und das hilft bessere Bilder zu wählen
ich hab früher mal gesagt, dass es hilft besser zu kommunizieren, weil man überlegen muss was man wirklich kommunizieren willdas mit der "nur für Aufmerksamkeit"-Bemerkung wollte ich daran anknüpfen 1/
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@ralph ich glaub wir reden mit anderen Worten über den gleichen Sinn, weil mein Kopf grad sehr matschig ist
du hast gesagt, mit Alt-Text-Schreiben setzt man sich mehr mit dem Bild auseinander, und das hilft bessere Bilder zu wählen
ich hab früher mal gesagt, dass es hilft besser zu kommunizieren, weil man überlegen muss was man wirklich kommunizieren willdas mit der "nur für Aufmerksamkeit"-Bemerkung wollte ich daran anknüpfen 1/
@ralph also, dass der Betreiber des Accounts sehr wohl weiß was er da wählt und was er kommunizieren will, und zwar "mein Interesse daran meine Inhalte in euch zu stopfen ist mir mehr wert als euer Interesse daran, selbst auszuwählen mit welchen Inhalten ihr euch auseinandersetzen wollt, und dabei werde ich gerne auf diskriminierende und Vorurteile ansprechende Themen setzen, weil diese implizite Reizverarbeitung auslösen und mir damit Aufmerksamkeit generieren"
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@ralph also, dass der Betreiber des Accounts sehr wohl weiß was er da wählt und was er kommunizieren will, und zwar "mein Interesse daran meine Inhalte in euch zu stopfen ist mir mehr wert als euer Interesse daran, selbst auszuwählen mit welchen Inhalten ihr euch auseinandersetzen wollt, und dabei werde ich gerne auf diskriminierende und Vorurteile ansprechende Themen setzen, weil diese implizite Reizverarbeitung auslösen und mir damit Aufmerksamkeit generieren"
2/@ralph ich denke also, er ist nicht nur ignorant oder mangelt Respekt, sondern er nutzt in diesem Punkt Ableismus aktiv um davon zu profitieren, was zeigt dass er es wahrscheinlich auf an anderen Stellen tut, an denen ich das nicht mitbekomme, deshalb sind seine *Inhalte* für mich nicht wert wahrgenommen zu werden; selbst wenn da - wie bei den meisten Menschen - ganz gute Ideen drunter sein sollten
die ableistischen und anderweitig diskriminierenden Stratgien hingegen sollten bloßgelegt werden
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@Fiona Eine ganze Bildersammlung zu beschreiben ist auch was anderes als was 99,999% der Leute auf Social Media tun.
Plus, sagst du auch dass das so unfassbar viel Arbeit ist und dich vom Posten abhält über die erklärenden und erzählenden Captions?
@kc@chaos.social
Du meinst die Captions die ab der Hälfte von Tag 1 nur noch in Ausnahmen vorhanden sind? Ja, die waren auch nervig und hatten initial auch eher den Grund, dass meine Toolchain unerwünschte Dinge getan hat, wenn ich keine Caption hatte. Nachdem ich gemerkt habe wie viel Aufwand die waren, dass ich häufig nicht viel dazu zu sagen hatte, und eine alternative Lösung für die technischen Probleme gefunden habe, habe ich mich dann mit den Captions entsprechend auf die Stellen beschränkt, wo ich wirklich welche haben wollte und sie sonst überall raus gelassen.
Und ich sehe jetzt auch nur bedingt, dass eine Bildergalerie etwas fundamental anderes ist als eine Social Media Timeline. Natürlich ist der Aufwand wenn er geballt kommt nochmal merklicher, aber ich hätte auch als ich dort war definitiv mehr Bilder live gepostet, wenn es nicht nötig gewesen wäre Alt-Texte auf meinem Telefon zu schreiben. (Ich habe riesige Finger, was abgesehen davon, dass es eine Dysphorie-Quelle ist, es auch wirklich unspaßig macht auf einem Touchscreen zu schreiben). Für ein gelegentliches einzelnes Bild ist es hinnehmbar, aber wenn ich jedes mal eine extra Minute brauche um ein Bild zu posten, ist dass halt manchmal eine Minute, in der ich gerade in Situationen die ich fotografiere eigentlich gerne etwas anderes machen würde als mit einer Bildschirmtastatur zu kämpfen.
(Und ja, meine langen Posts, wie dieser sind am Computer an einer (bevorzugt mechanischen) Tastatur im Zehnfingersystem geschrieben, nicht auf einem Touchscreen.)
Wie gesagt, wir sind uns einig, dass Alttexte wichtig und nicht optional sind, was mich stört, ist wenn Leute so tun, als wäre es kein Aufwand. -
mit freundlichen grüßen
die linksautoritäre kommunikationspolizei@kc Puh. Also, ich achte drauf bei jedem Bild das ich poste (bei Accounts die ich mitbetreue von Orgas relevanter als bei dem privaten hier) einen Alttext zu schreiben. Aber ich würde echt nicht unterschreiben, das es so wenig Aufwand ist. Ist schon regelmäßig das aufwendigste bei Posts. (Und das ändert nichts daran, dass es wichtig ist.)
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mit freundlichen grüßen
die linksautoritäre kommunikationspolizei -
Also ehrlich gesagt kenne ich kaum jemanden, der/die gegen alt-texte argumentiert.
Und wenn dann ist die Arguentation irgendwie so "naja kein' Bock und besser content mit barriere als kein content" (oder so)
Aber ich wüsste nicht, dass Leute argumentieren, dass man das nicht braucht oder dass es schädlich sei oder nutzlos oder so.
@deusfigendi@troet.cafe @kc@chaos.social Polenz heulte letztens rum, er könne keine 10 Posts mehr am Tag rausrotzen, wenn er jetzt jedes Mal einen Alt-Text einbauen müsse. Was haben wir alle mit ihm getrauert.
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