Egal ob Windows oder macOS: Beides kommt mir nicht mehr ins Haus.
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@fasnix @kuketzblog das OS ist das Eine, die (mumaßliche Zwangs-)Nutzung der M365-Dienste das Andere und vermutlich größere Übel... Vom Hörensagen ist Linux auf nem Surface gar nicht mal so hürdenfrei
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@streetcoder @kafi @kuketzblog Nö, anonyme Anzeige beim LfDI, fertig. Hier ist kein "informed consent" möglich, daher ist auch die "freiwillige" Nutzung ein Datenschutzverstoß, den der LfDI hoffentlich unterbindet.
@farbenstau @kafi @kuketzblog Danke, kein "informed consent" als Begründung merke ich mir mal. Wahrscheinlich muss man das aber noch weiter ausführen, wenn das Aussicht auf Erfolg haben soll.
Anonym wäre in der Tat wichtig, rate keinem dazu sich derart zu exponieren.
Edit: Informiert wurden wir allerdings halbwegs (find nur das Schreiben gerade nicht und die Begründungen sind Murks), sogar mit Hinweis ablehnen zu dürfen, aber eigentlich dürfen einem dadurch keine Nachteile entstehen.
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Besteht da nicht die Gefahr, dass die Kinder oder Jugendlichen beim ersten Kontakt mit Windows nach zehn Minuten ausrasten und diesen vermeintlichen Virus kurzerhand löschen wollen?
Meiner Meinung nach ist es tatsächlich umständlich – wenn nicht gar schwierig –, sich nach der Gewöhnung an ein durchdachtes, logisches Betriebssystem auf etwas einzulassen, das zwar vielleicht im Auge des Betrachters hübsch aussieht, ansonsten aber verzettelt, undurchsichtig, umständlich, bevormundend und womöglich unsicher wirkt.
Ich selbst bin früh den umgekehrten Weg gegangen und vertraue Windows seitdem nur wenig.
@Lapidarius @m1rk0 @kuketzblog Jedes Kind, das durch Windows nen Raster kriegt und es löscht, bekommt von mir nen 10er. Wenn es dabei die Boot-Sperre im UEFI umgeht, sogar nen 50er. 😂
Jetzt mal ernsthaft, warum sollte man Kindern beibringen, mit dem "Standard" umzugehen, wenn der Standard kacke ist? Wenn der technische oder gesellschaftliche Standard ist, mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen und man ausgeschlossen wird, wenn man nicht mitmacht... Dann ist man halt ausgeschlossen. Und?
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@farbenstau @kafi @kuketzblog Danke, kein "informed consent" als Begründung merke ich mir mal. Wahrscheinlich muss man das aber noch weiter ausführen, wenn das Aussicht auf Erfolg haben soll.
Anonym wäre in der Tat wichtig, rate keinem dazu sich derart zu exponieren.
Edit: Informiert wurden wir allerdings halbwegs (find nur das Schreiben gerade nicht und die Begründungen sind Murks), sogar mit Hinweis ablehnen zu dürfen, aber eigentlich dürfen einem dadurch keine Nachteile entstehen.
@streetcoder @kafi @kuketzblog Knackpunkt ist: Die Schule ist in der Verantwortung, sie ist "Herr der Daten". Das kann sie nicht an MS delegieren, egal wie der Vertrag auch formuliert ist. Daher muss die Schule Auskunft geben können, welche Daten bei der Nutzung wie verwendet und gespeichert werden. Das kann sie aber nicht, weil MS das nicht rausrückt, daher keine legale Nutzung möglich.
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@Bnerde @lub @m1rk0 @kuketzblog Es gibt Wine
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@streetcoder @kafi @kuketzblog Knackpunkt ist: Die Schule ist in der Verantwortung, sie ist "Herr der Daten". Das kann sie nicht an MS delegieren, egal wie der Vertrag auch formuliert ist. Daher muss die Schule Auskunft geben können, welche Daten bei der Nutzung wie verwendet und gespeichert werden. Das kann sie aber nicht, weil MS das nicht rausrückt, daher keine legale Nutzung möglich.
@farbenstau @streetcoder @kuketzblog das ist mir alles grundlegend bekannt... Aber am Ende oftmals blanke Theorie die mit der harten Realität kollidiert. Hier in #Erlangen kommt noch eine nette Verantwortungsdiffusion dazu: die Stadt/das Schulamt kauft #Microslop -Lizenzen und verteilt diese an Schulen. Die Schulen selbst denken sich, was kann schon verkehrt dran sein, wenn mir die Stadt die Lizenzen gibt. Das sie selbst verantwortlich sind vergessen/übersehen sie glatt, das macht Diskussion unendlich komplizierter...
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@m1rk0 @kuketzblog Ernstgemeinte Frage weil ich es nicht weiß - wozu ist man in der Schule auf Windows angewiesen?
Bzgl. Beruf finde ich grundsätzlich, dass man Leute halt im Zweifel schulen muss, wenn sie was benutzen sollen und nicht wissen wie. Aber gibt auch schlechte Arbeitgeber I guess.
Ich verweise auf der Stelle mal auf einen Post zum Thema "Umgang mit ..." und meinen kleinen Rant darunter, weil ich mich voll getriggert gefühlt habe, dass man den Leuten (am besten schon in der Schule) nicht einfach mal beibringt... (Siehe GIF). Kurzum, ihnen mehr Flexibilität beibringt, statt genau das Gegenteil 9-10 Jahre zu etablieren.
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@farbenstau @streetcoder @kuketzblog das ist mir alles grundlegend bekannt... Aber am Ende oftmals blanke Theorie die mit der harten Realität kollidiert. Hier in #Erlangen kommt noch eine nette Verantwortungsdiffusion dazu: die Stadt/das Schulamt kauft #Microslop -Lizenzen und verteilt diese an Schulen. Die Schulen selbst denken sich, was kann schon verkehrt dran sein, wenn mir die Stadt die Lizenzen gibt. Das sie selbst verantwortlich sind vergessen/übersehen sie glatt, das macht Diskussion unendlich komplizierter...
@kafi @streetcoder @kuketzblog Ah Okay, Bayern, dann vergiss was ich gesagt habe, die sind verloren.
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@kafi @streetcoder @kuketzblog Ah Okay, Bayern, dann vergiss was ich gesagt habe, die sind verloren.
@kafi @streetcoder @kuketzblog In Bayern verfolgt der Datenschützer ja auch Dich als Bürger, wenn Du Falschparker-Kennzeichen fotografierst und der Bußgeldstelle schickst. Todeslost.
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Aus meiner Erfahrung heraus klappt das weniger gut. Und zwar aus diesen Gründen:
In eine nicht IT Haushalt sind häufig keine mehreren Geräte verfügbar. Heute haben massig Haushalte nur noch Handy und Tablet.
Und wenn vorhanden: Wer arbeitet denn gerne mit altem Kram. Man muss schon Enthusiastisch sein um sich dann an das Linuy System zu setzten.Das muss vorn herein Spaß machen.
@stefanrower
Gerade mit mehreren Nutzern ist Linux deutlich besser:niemand macht den PC durch unbedachtes Klicken oder gar Wildinstallationen kaputt,
die Daten und Nutzer- Konfigs sind sauber voneinander getrennt,
Backup, Sync und Umzüge auf andere Maschinen sind völlig problemlos.
Da muss man schon richtig enthusiastisch sein, um das mit Windows zu wollen. 🤓
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@stefanrower
Gerade mit mehreren Nutzern ist Linux deutlich besser:niemand macht den PC durch unbedachtes Klicken oder gar Wildinstallationen kaputt,
die Daten und Nutzer- Konfigs sind sauber voneinander getrennt,
Backup, Sync und Umzüge auf andere Maschinen sind völlig problemlos.
Da muss man schon richtig enthusiastisch sein, um das mit Windows zu wollen. 🤓
Ich habe 25 Jahre in einem Linux-Sytemhaus gearbeitet, daher sind mir die Umstände und Vor- und Nachteile geradezu schmerzhaft bewusst, da ich gerade in einem Unternehmen arbeite, dass voll abhängig ist von MegaSlop. -
@fasnix @kuketzblog das OS ist das Eine, die (mumaßliche Zwangs-)Nutzung der M365-Dienste das Andere und vermutlich größere Übel... Vom Hörensagen ist Linux auf nem Surface gar nicht mal so hürdenfrei
@kafi
Muss es denn ein Surface sein, Vorgabe der Schule?
Hörensagen ist immer so ne Sache, auf youtube gibt es Videos, in denen eine Linux-Distro erfolgreich installiert wurde, plus Touch-Unterstützung.
@kuketzblog -
@i3ke @kuketzblog Was ist damit gemeint? Kann gerade nix mit der Aussage anfangen.
Freue mich auf eine Erläuterung.
@Wupsala @i3ke @kuketzblog in der Schule von meinem kleinem Bruder unterstützten die Tafeln nur ipads und macbooks. Wer keine Apple gerät kauft kann also nichts im Unterricht präsentieren und bekommt schlechte Mitarbeitsnoten.
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@Bnerde @lub @m1rk0 @kuketzblog Für das Bücher Problem gäbe es
A. Andere Verlage. Die Grundlagen der Mathematik ändern sich ja nicht von Verlag zu Verlag.
B. Download aus Shadow libraries + beliebiger E-Book Reader. Ich meine "meh, juckt" 🫤. -
@Bnerde @lub @m1rk0 @kuketzblog Öffentliche Gelder werden also eingesetzt, um die Chancen von Open Source Systemen zu verringern.
Seit Jahrzehnten schaut die Gesellschaft zu, das Problembewusstsein ist noch immer rar gesät.
Wie hier in der Diskussion woanders beschrieben ist, wollen wir nicht juristisch dagegen vorgehen, weil dann unser Kind in der Schule massiv benachteiligt wird.
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@m1rk0 Sehr vieles (viel mehr, als "früher") geht mit Linux inzwischen objektiv mindestens so gut, wie mit den Desktopbetriebssystemen von Apple und Microsoft.
Seit vielen Jahren reift auch die Erkenntnis, dass nicht für Jede*n das "Beste" auch individuell am "Geeignetsten" ist.Es gibt für die meisten Jobs sehr gute Gründe, sich am Linux-Universum zu orientieren (vom Verständnis von Interprozess-Datenaustausch).
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@kuketzblog@kuketzblog @kassander @m1rk0 Wenn ich mit meinem begrenzten Windows-Wissen (MCSE) hier im Haus angesprochen werde und sehe was Microsoft da inzwischen zusammen geschraubt hat, bin ich froh schon seit KDE 6 bei Linux zu sein. Mit Hopsern über diverse Distributionen konnte ich bei vielen mal "unter die Haube" schauen. Linux ist nicht perfekt, es klemmt und hakt hier und da. Doch die Hilfen und FAQ sind riesig, dann läuft auch mal der Drucker für den es angeblich nur Treiber für MS und den Apfel gibt. -
Egal ob Windows oder macOS: Beides kommt mir nicht mehr ins Haus. Der Nachwuchs wächst direkt mit Linux auf. Wer Kindern heute ein Betriebssystem beibringt, sollte ihnen nicht zuerst zeigen, wie man mit Werbung, Telemetrie und Kontozwang lebt. Die großen Desktop-Systeme entwickeln sich immer stärker weg vom Werkzeug und hin zur überwachten Plattform. Was früher Betriebssystem war, ist heute oft nur noch Überwachungssoftware mit Desktop-Oberfläche. Linux ist nicht perfekt, aber es behandelt Nutzer eher als Menschen und nicht als Datenquelle.
/kuk
@kuketzblog Dein Wort in Stallmans Ohr.

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@kuketzblog @kassander @m1rk0 Wenn ich mit meinem begrenzten Windows-Wissen (MCSE) hier im Haus angesprochen werde und sehe was Microsoft da inzwischen zusammen geschraubt hat, bin ich froh schon seit KDE 6 bei Linux zu sein. Mit Hopsern über diverse Distributionen konnte ich bei vielen mal "unter die Haube" schauen. Linux ist nicht perfekt, es klemmt und hakt hier und da. Doch die Hilfen und FAQ sind riesig, dann läuft auch mal der Drucker für den es angeblich nur Treiber für MS und den Apfel gibt.
@franky So true! 👍🏻
@kuketzblog @m1rk0 -
Egal ob Windows oder macOS: Beides kommt mir nicht mehr ins Haus. Der Nachwuchs wächst direkt mit Linux auf. Wer Kindern heute ein Betriebssystem beibringt, sollte ihnen nicht zuerst zeigen, wie man mit Werbung, Telemetrie und Kontozwang lebt. Die großen Desktop-Systeme entwickeln sich immer stärker weg vom Werkzeug und hin zur überwachten Plattform. Was früher Betriebssystem war, ist heute oft nur noch Überwachungssoftware mit Desktop-Oberfläche. Linux ist nicht perfekt, aber es behandelt Nutzer eher als Menschen und nicht als Datenquelle.
/kuk
Linux ist auch mein primäres Arbeitssystem. Ich brauche aber dennoch parallel eine Windows Installation zum spielen aktueller Spiele und zum programmieren mancher Projekte mit Visual Studio. Hin und wieder gibt es spezielle Software, die nur mit Windows kompatibel ist.
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Egal ob Windows oder macOS: Beides kommt mir nicht mehr ins Haus. Der Nachwuchs wächst direkt mit Linux auf. Wer Kindern heute ein Betriebssystem beibringt, sollte ihnen nicht zuerst zeigen, wie man mit Werbung, Telemetrie und Kontozwang lebt. Die großen Desktop-Systeme entwickeln sich immer stärker weg vom Werkzeug und hin zur überwachten Plattform. Was früher Betriebssystem war, ist heute oft nur noch Überwachungssoftware mit Desktop-Oberfläche. Linux ist nicht perfekt, aber es behandelt Nutzer eher als Menschen und nicht als Datenquelle.
/kuk
@kuketzblog Leider ist das nicht so einfach. Ich bin hier nicht alleine. Was "mir ins Haus kommt", habe ich nicht zu entscheiden. Ich entscheide nur für mich persönlich. Meine Frau und meine Kinder entscheiden selbst, was sie nutzen. Bereits die Schule hat mit MS Office gearbeitet und den Kindern MS-Konten zur Verfügung gestellt. Hast du schon mal die Adobe Creative Suite unter Linux genutzt? Wenn du damit professionell arbeitest, gibt es keine wirklichen Alternativen.